Veranstaltungen
Geschlechterbilder und Vorstellungen von Männlichkeit prägen maßgeblich die Lebenswirklichkeiten junger Menschen. Pädagogische Fachkräfte stehen vor der Aufgabe, diese Prägungen zu erkennen und kritisch zu reflektieren – sowohl in Bezug auf die eigene Haltung als auch in der täglichen Interaktion mit den Kindern und Jugendlichen.
Eine geschlechterreflektierende Arbeit leistet einen wesentlichen Beitrag dazu, einschränkende Rollenmuster zu hinterfragen und Jungen einen Raum zu bieten, in dem sie sich jenseits starrer Erwartungen entfalten können. Gleichzeitig ist geschlechterreflektierende Jungenarbeit ein wichtiger Baustein der Gewalt- und Radikalisierungsprävention. Denn entlastete Räume für Jungen stärken die Resilienz gegen radikale Angebote, die oft mit gewaltvollen Männlichkeitsbildern einhergehen.
Was dich erwartet:
- Verstehen von Geschlechterrollen und deren Einfluss auf Kinder und Jugendliche
- Praktische Ansätze für eine bewusste, geschlechterreflektierende Pädagogik
- Praxisreflexion von konkreten pädagogischen Alltagssituationen
- Erfahrungs-/Austausch mit Kolleg*innen
Referent*innen: Max Rühlemann (Fach- und Koordinierungsstelle für geschlechterreflektierende Pädagogik Leipzig) & Daniele Spiegler (Landesfachstelle Jungenarbeit & Geschlechterreflexion)
Für wen? Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, Pädagog*innen sowie alle, die sich im Bereich Jungenarbeit engagieren oder interessieren
Die Teilnahmegebühr beträgt 35,00 EUR. Eine Ermäßigung ist möglich, bitte kontaktiere uns dazu gern. Mit einem Solibeitrag von 40,00 EUR unterstützt du die Teilnahme von Personen, welche die Teilnahmegebühr nicht (voll) zahlen können.
Anmeldung bis spätestens 30.09.2026 per Mail an . Bitte teile uns deinen gewählten Teilnahmebeitrag sowie eine Rechnungsadresse mit.
Wir danken für die finanzielle Unterstützung:
