Einfache Sprache:
Wer wir sind
und was wir machen
Die Landesfachstelle Jungenarbeit & Geschlechterreflexion gibt es seit 2007.
In unserem Team arbeiten 8 Menschen.
Wir helfen pädagogischen Fachkräften in Sachsen.
Also Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.
Für die Fachkräfte bieten wir Fortbildungen und Beratung an.
Wir kennen uns besonders gut mit Themen rund um Geschlecht und Männlichkeit aus.
Das sind Beispiele für Themen:
- Was heißt es, ein Junge zu sein?
- Welche Rollenbilder gibt es für Männer?
- Wie kann man Jungen in ihrer Entwicklung gut begleiten?
- Was tun, wenn Jungen sexualisierte Gewalt widerfährt?
Zu unserer Landesfachstelle gehört ein Projekt.
Das Projekt heißt: „Brücken, die uns näher rücken“.
Das Projekt richtet sich an:
- Jungen und junge Männer of Color.
Also Menschen, denen Rassismus widerfährt.
Zum Beispiel wegen ihrer Hautfarbe oder Herkunft.
- Weiße Jungen und junge Männer.
Also Menschen, denen kein Rassismus widerfährt.
Alle Teilnehmenden sind zwischen 14 und 27 Jahren alt.
Wir treffen uns in einer festen Gruppe an vier Orten in Sachsen:
Pirna, Heidenau, Riesa und Borna.
Im Projekt möchten wir:
- Jungen und junge Männer of Color stärken.
Besonders im Umgang mit Rassismus.
- Gemeinsam mit allen Teilnehmenden über Männlichkeit sprechen
- Weiße Jungen und junge Männer sollen zusätzlich:
- darüber nachdenken, was es bedeutet, weiß zu sein
- verstehen, dass weiße Menschen oft Vorteile in der Gesellschaft haben
- lernen, was das für ihr eigenes Verhalten und Denken bedeutet
Die Gruppen sollen ein Ort für Austausch und Spaß sein.
Alle sollen sich dort wohlfühlen und zusammen herausfinden:
- Was ist eine gute, angenehme Form von Männlichkeit für mich?
- Wie kann ich so sein, wie ich wirklich bin?
Unsere Haltung -
Woran wir glauben.
In unserer Gesellschaft ist Macht ungleich verteilt.
Macht heißt zum Beispiel:
- Wer hat viele Möglichkeiten im Leben?
- Wer darf mitreden?
- Wer wird gehört?
Nicht alle Menschen haben die gleichen Chancen.
Das hängt oft mit bestimmten Merkmalen zusammen.
Zum Beispiel:
- dem Geschlecht
- der Herkunft
- der Hautfarbe
- der Religion
- dem Körper (ob jemand eine Behinderung hat)
- dem Geld, das jemand zur Verfügung hat
Das ist unser Team.
Diese Merkmale kann man sich nicht aussuchen.
Ein wichtiges Merkmal ist das Geschlecht.
Schon als Kinder lernen wir bestimmte Erwartungen kennen:
- Wie soll ein Junge sein?
- Wie soll ein Mädchen sein?
Daraus entstehen Vorstellungen, wie sich Kinder und Jugendliche verhalten sollen.
Zum Beispiel:
- Wie sie aussehen sollen
- Welche Hobbys sie haben sollen
- Welche Rolle sie in der Gesellschaft spielen
Für Jungen und junge Männer bedeutet das oft:
- Sie sollen stark und selbstbewusst sein
- Sie sollen dominant sein – also eine „führende“ Rolle spielen
Aber: Nicht alle Jungen wollen das.
Manche werden schon immer als Jungen angesprochen.
Andere wurden als Mädchen behandelt, obwohl sie sich nicht so fühlen.
So geht es zum Beispiel trans* Jungen und nicht binären Kindern.
Wenn Sie mehr dazu wissen möchten gibt es hier mehr Informationen:
Wir wollen die Perspektiven von verschiedenen Kindern und Jugendlichen sehen und ernst nehmen.
Wir wollen herausfinden:
- Was brauchen sie für ein gutes Leben?
- Was hilft ihnen, sich wohlzufühlen und stark zu sein?
Männlichkeit betrifft alle Kinder und Jugendlichen.
Egal welches Geschlecht sie haben.
Das ist nur eine kurze Zusammenfassung unserer Arbeit.
Wenn Sie Fragen haben, dann melden Sie sich gern bei uns.
Kontakt So erreichen Sie uns:
Telefon: 0351 275 128 12
Mail: